[Anzeige] Einfach entspannt oder der RelaxoPet Pro Trainer für Hunde im Test

Der Kopf mit der langen Schnauze neigt sich nach hinten. Richtung Regal. Dort steht das Minigerät, das wie ein kleines Ufo wirkt und schweigt. Noch. Die Forderung der Wüstenprinzessin ist eindeutig: „Schalte es an. Bitte.“ Diesem Wunsch folge ich gerne.

Vor ein paar Wochen wurde uns der RelaxoPet Pro Trainer zum Test zugeschickt. Natürlich hatte ich dabei sofort Buddy im Sinn. Hyperaktiv und superschnell aufgeregt, mit neuen Gegebenheiten schnell überfordert – ein perfekter Tester für das Gadget, welches durch unterschwellige Schwingungen und Tonfolgen die Hunde bei der Entspannung in solch stressigen Situationen unterstützen soll. Viele Physiotherapeuten nutzen den Trainer in der Praxis, auf Seminaren war er mir von Teilnehmern schon für Buddy empfohlen worden.

Nun war es also da, das kleine Ufo. Um seine volle Wirkung zu entfalten, soll der Hund zuerst unbedingt an die Geräusche und Entspannung gewöhnt werden.

Gewöhnung

Ich etablierte ein Ritual. Platzierte den RelaxoPet Pro Trainer im Wohnzimmer, in der Nähe der Ruheplätze. Legte Buch und Decken bereit, zündete Kerzen an. Alle Zeichen auf Entspannung. Ich schaltete den Trainer ein. Eine Melodie erklang. Ich schaltete sie ein wenig leiser, machte sie aber nicht aus, um zu wissen, wie lange sie laufen würde. Ich lehnte mich zurück und beobachtete. Im ersten Moment lauschten die Rabauken gespannt den ungewohnten Tönen. Recht bald erklang jedoch vom Ende des Sofas ein tiefes Schnarchen. Auch die Wüstenprinzessin hatte sich auf ihrem Kissen eingerollt und schlief tief und fest. Ich war fasziniert. Und fühlte mich angenehm entspannt, aber auch ein bisschen müde. Als sich dann auch noch die Katzen zu uns gesellten, war es mit allem Widerstand dahin und wir schlummerten selig. Ich war begeistert.

Etwa zwei Wochen führten wir dieses Ritual täglich durch. Vergaß ich abends, den RelaxoPet Pro Trainer einzuschalten, stupste die hübsche Prinzessin die Schnauze ans Regal und wies mich sanft darauf hin, dass hier noch etwas zu tun sei.

Der erste Test

Kaum war ich mir sicher, dass die Rabauken sich wirklich an den Trainer gewöhnt hatten, wagte ich einen ersten Versuch. An den Tagen, an denen ich im Büro arbeite, läuft bei uns die Hundekamera. In letzter Zeit erhielt ich wieder und wieder einen Bellalarm, Buddy nahm seinen Job sehr ernst und wachte, was das Zeug hielt. Seine Geräuschempfindlichkeit stieg, selbst Kleinigkeiten wie das Klappern der Briefkästen brachten ihn aus dem Konzept. Wurde es zu anstrengend für ihn, begann er, an seinen Füßen zu knabbern.

Ich platzierte den RelaxoPet Pro Trainer neben der Kamera und schaltete den Noise Motion Sensor ein. Somit läuft der Trainer nicht ganztägig. Stattdessen werden zwei Mikrofone zur Raumüberwachung eingeschaltet, so dass der Trainer nur reagiert, sobald er ungewöhnliche Geräusche aufnimmt. Ganz ungeduldig wartete ich auf den ersten Bellalarm, damit ich mich per Videoübertragung zuschalten könnte. Und siehe da – kaum hatte Buddy das erste Mal laut seinen Unmut über den Postboten verkündet, begann der Pro Trainer damit, die Melodie abzuspielen. Buddy schaute kurz irritiert, drehte sich um und legte sich zurück auf seinen Platz.

Relativ schnell haben sich dadurch die Bellalarm Push-Benachrichtigungen deutlich reduziert und auch die Füße bleiben wieder heil.

Neue Umgebungen

Kurz nach den ersten erfolgreichen Tests zuhause verbrachte ich mit meiner besten Freundin ein Mädelswochenende in einer Ferienwohnung in Viechtach. Wir sind häufig unterwegs, so dass dies für beide Rabauken keine große Umstellung ist. Die dünnen Wände der meisten Apartments veranlassen Buddy jedoch immer wieder dazu, den ein oder anderen Kommentar zu den Gesprächen der Nachbarn oder deren Feierei spät in der Nacht abzugeben. Da es für uns Mädels vor allem entspannend werden sollte, durfte der Trainer mit ins Gepäck.

An diesem Wochenende jedoch stand er vor einer großen Herausforderung: Buddy ging es nicht gut. Erst morgens vor der Abreise hatte er direkt nach dem Fressen in die Wohnung gemacht und auch auf der Fahrt mussten wir mehrfach anhalten, um ihn Pipi machen zu lassen. So war ich entsprechend angespannt und bei jeder Bewegung sofort wach und auf der Hut.

Bei Amber hat das kleine Gerät wie immer sofort Wirkung gezeigt. Kaum hatten wir die Gegend erkundet und uns zur Ruhe gelegt, schlummerte sie selig. Buddy hingegen tippelte von einem Bein aufs andere, seine Krallen kratzen auf dem Holzboden, er saß vorm Bett und starrte mich an. An Schlaf war bei ihm (und uns!) nicht zu denken. Erst als ich eine der Decken aufs Bett legte und ihn zu mir holte, schlief er tief und fest ein, fieberte sich durch die Nacht, verarbeitete was auch immer ihn beschäftigte und war am nächsten Morgen wie neu geboren.

Die Kommentare zu den Nachbarn und sein aufgeregtes Wachen fielen dennoch aus. Meine Erkenntnis aus diesem Wochenende: Natürlich ist der Trainer kein Wundermittel. In solchen Umständen kann er maximal unterstützen, das ist für mich aber absolut ausreichend. Schließlich ist der Hund keine Maschine und ich möchte ja weiterhin merken, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

Silvester

Der letzte und für mich zugleich spannendste Test jedoch war Silvester. Wie auch im letzten Jahr fuhren wir über den Tag ans Meer. Gegen Abend kehrten wir ausgelastet und zufrieden zurück, allerdings begannen die ersten Knallereien bereits direkt auf dem Weg von unserem Auto zur Haustür. Was den kompletten Tag am Meer kein Problem gewesen ist, brachte meine beiden Rabauken vor dem Haus in wenigen Sekunden von null auf 180. Dazu die aufgeregten Nachbarskinder, die ihre Tröten in Vorfreude auf die bevorstehende Party austesteten, und Buddy war völlig neben sich.

Ich ging mit beiden hinein und startete eine möglichst entspannte Abendroutine. Schaltete das RelaxoPet ein, kochte, bereitete Futter zu. Schaltete den Pro Trainer erst einmal wieder aus.

Um zu sehen, welche Wirkung er auch in einer solch extremen Streßsituation hat, habe ich es auch erstmal dabei belassen. Amber hat wirklich Angst an Silvester. Bisher habe ich sie nur am Tag von Buddys Notfallspondyloseschub so ängstlich gesehen wie bei Feuerwerk. Buddy hingegen ist eher wachsam. Bellt, steigert sich dann aber rein. Und macht ihr damit noch mehr Angst. Ein blöder Kreislauf.

Als die ersten Raketen knallten, holte ich die Superleckerli aus dem Schrank und begann mit der gleichen Routine wie im letzten Jahr: Für jeden Knall lobte ich und zeigte ihnen, wie toll das Feuerwerk ist. Buddy war begeistert und leicht abzulenken, Amber blieb in meiner Nähe, versuchte jedoch ständig, sich unter dem Tisch oder einem der Stühle zu verkriechen. Ich schaltete das RelaxoPet wieder ein. Sie begann sich merklich zu entspannen. Während Buddy und ich über das Feuerwerk sogar tricksen konnten, lag Amber auf ihrem Platz. Wachsam, aufmerksam, aber sie lag. Hatte sich von alleine auf ihr Kissen zurück gezogen. Für mich ein toller Fortschritt!

Fazit

Ich möchte das RelaxoPet Pro nicht mehr missen. Einigen meiner Hundephysiopatienten habe ich es schon ans Herz gelegt. Auch zur Eingewöhung in unser Ferienhäuschen in Dänemark habe ich es genutzt. Während ich die ersten Zeilen dieses Beitrags tippte, pfiff Sturm Sabine mit Orkanböen über unser Haus. Der Regen prasselte gegen die Scheiben, Bäume peitschten wütend in die Luft. Und die Rabauken? „Hast du das RelaxoPet dabei?“ hatte mich meine Freundin angeschrieben, als sie vom Sturm gehört hat. „Hoffe, die zwei nehmen’s nicht so schlimm. Bestimmt beunruhigend für sie.“ Das dachte ich auch. Stattdessen schlummerten sie selig neben mir, während die Melodie des RelaxoPet Pro sanft im Hintergrund tönte.

Auch den Karnevalsumzug vor der Haustür haben wir dank des Geräts recht entspannt überstanden.

 

Die Handhabung ist einfach und selbst erklärend, das Gerät wird über USB aufgeladen, funktioniert jedoch sonst kabellos. Der Akku hat eine recht lange Laufzeit und warnt dank der LEDs am Gerät rechtzeitig, wenn bald wieder geladen werden muss.

Das einzige, was ich mir noch wünschen würde, ist eine handliche Schutzhülle. Da wir wirklich viel unterwegs sind und es ständig dabei haben, fehlt mir dazu noch ein kleines Stoffsäckchen oder ähnliches, in dem der RelaxoPet Pro Trainger während der Reise vor Schäden geschützt ist.

Wer es selbst probieren will, kann das RelaxoPet Pro hier bestellen:

Bild: RelaxoPet GmbH

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Lasst es euch gut gehen,

Kerstin mit Buddy und Amber

PS: Das RelaxoPet Pro wurde uns unverbindlich und kostenfrei zum Test zur Verfügung gestellt. Die Meinung zum Produkt ist und bleibt unsere eigene.

 

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