Zappelhunde: Vom Leben mit überaktiven Hunden oder auch Monster brauchen Liebe

AuchMonsterBrauchenLiebe1Nachdem wir das Zappelhunde-Buch von Inga Jung schon unter unsere Top Drei der Hundebücher gewählt und es in meinem Zappelhunde-Beitrag als Beruhigungstrick für sie erwähnt haben, finde ich, wir sollten euch doch einmal genauer erklären, warum. Zuerst sei gesagt, es geht hier nicht um sehr aktive Hunde, sondern um Rabauken, die ihre Ausraster nicht kontrollieren können.

Die Autorin beschreibt sowohl Erfahrungen mit ihrem eigenen Hund als auch Situationen aus ihrer Verhaltensberatung, das heißt mit Kundenhunden. Schön fanden wir, dass anhand der Beschreibungen gut abgegrenzt wird, wann die „Ausfälle“ deines Rabauken eher normale Begeisterungsfähigkeit oder ein Thema für Training sind und wann es sich dagegen um einen Zappelhund gemäß der Intention des Buches handelt. Sie empfiehlt auch gleich mögliche Tipps und Tricks für die ersten beiden Fälle.
Für den Fall des Zappelhundes beschreibt sie Möglichkeiten, wie man an Situationen herangehen kann, betont aber gleichzeitig immer wieder, dass es kein Patentrezept gibt und jeder Hund individuell ist und reagiert. 

Vor allem aber zeigt sie dem Leser immer und immer wieder humorvoll auf, dass es

  •  nicht die Schuld des Hundes ist, dass er ist wie er ist (wir hatten einen Freund, der immer sagte „it’s not Amber’s fault“ – jetzt heißt es wohl auch noch „it’s not Buddy’s fault“). Und auch nicht die des Besitzers (oder doch „it’s not our fault?!“)!
  • es ein großer Vetrauensbeweis ist, wenn der Hund sich beruhigen lässt bzw. Schutz sucht und
  • der Besitzer versuchen sollte, sich nicht von all den „Hundeprofis“ da draußen belabern zu lassen, sondern sich auf sein zu Bauchgefühl verlassen – auch in Stresssituationen. Leichter gesagt als getan aber jetzt hat sie ja das Buch um sich in so einem Fall wieder runter zu holen…

In vielen vorgestellten Fällen hat sie herzlich gelacht, oft hat sie mich live vor ihrem inneren Auge gesehen während dem Lesen, überraschenderweise gab es für sie aber auch viel zu meiner hübschen Freundin und ihrem Verhalten zu lernen.

Auch mein Herzensbrecher-Dauervollkontaktkuscheln (damit kriege ich sie alle rum!) lässt sich nach der Lektüre  angeblich erklären.

Fazit – schön und locker zu lesen, hilfreich bestimmt vor allem für Leute, die noch an dem Punkt sind, an dem sie gar nicht wissen, was mit dem Rabauken vor ihnen los ist, aber auch als Denkanstoß, Mutmacher und Ideengeber für Besitzer, die schon etwas weiter sind und das „Elend“ (hey!) lieb gewonnen und akzeptiert haben.

IchUndZappelhundMiniVersion

Besonders gefreut hat sie sich darüber, dass Inga Jung ihr Lieblingszitat verwendet – „auch Monster brauchen Liebe“. Diesen Spruch hat sie sich als Karte mal in einer Zeit gekauft, in der sie mit uns beiden völlig verzweifelt ist.

Ein bisschen stolz war sie nach dem Lesen des Buches aber auch darüber, was wir alle schon gemeinsam erreicht haben.

Kisses, Buddy

Ein Gedanke zu “Zappelhunde: Vom Leben mit überaktiven Hunden oder auch Monster brauchen Liebe

  1. The Pell-Mell Pack schreibt:

    Und Buddy, habt ihr Luna auf dem Foto erkannt? 😀
    Luna ist übrigen gar kein Zappelhund mehr. Du kannst ihr also sagen, es gibt Hoffnung.
    Herzlich Grüße
    Stephie mit Enki und Luna

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