Die Capsule Wardrobe beim Hund oder was braucht ein Hund eigentlich wirklich?

Kennt ihr das Prinzip der Capsule Wardrobe? Dabei nimmt man sich seinen Kleiderschrank vor, mit dem Ziel, nur noch das zu behalten, was man liebt und jederzeit sofort tragen würde. Die anderen, überflüssigen Dinge gibt man ab, spendet oder verkauft sie oder lagert sie für die nächste Saison ein. Gleichzeitig begrenzt man die Anzahl der Stücke, um übermäßiges Einkaufen zukünftig zu verhindern.

Im Zuge unserer Überlegungen zur Nachhaltigkeit und Effektivität haben wir uns auch damit beschäftigt, welche Dinge für einen Hund zur ‚Capsule Wardrobe‘ – natürlich im übertragenen Sinne – gehören und welche Dinge aussortiert und gespendet werden können.

Nun ist es bei mir sicherlich auch noch eine Sondersituation, da ich einige Dinge brauche, die ein gesunder Hund nicht unbedingt unter seinen Top 10 hat.

Wir haben uns also erst einmal alles angeschaut, was im Hundehaushalt für uns existiert:

1. Betten: davon haben wir für jeden Hund eins pro Stockwerk – das darf schon mal so bleiben

2. Näpfe haben wir jeder einen, den Wassernapf teilen wir uns – das darf auch so bleiben

3. Leinen und Geschirre, jeweils eins pro Hund, also ok.

Soweit so gut.

Dann gibt es aber noch die Dinge, bei denen wir nicht so leicht widerstehen können – kuschelige Decken, schöne Halsbänder, tolle Mäntel, Spielzeug und Dinge, die die Physio betreffen.

Bei den Physio-Sachen wird das wohl auch so bleiben. Bei den Decken haben wir allerdings drastisch reduziert, die übrigen alle gewaschen und in unserern Spenden-Karton gepackt. Bei den Mänteln haben wir die neuen behalten und einen warmen alten für die Matschtage in der HuTa. Die anderen haben wir auch in die Spendenbox getan – da gibt es andere, die haben mehr davon.

Bei den Halsbändern ist es uns nicht ganz so leicht gefallen. Erstens haben wir da nicht übermäßig viele und es gibt immer wieder Situationen, in denen wir nur schnell ein Halsband und nicht das Geschirr brauchen und zweitens sind manche auch einfach zu schön und uns deshalb zu sehr ans Herz gewachtsen.

Komischwerweise ist es genauso bei Spielzeug. Auch da fällt es uns schwer, das herzugeben. Einige meiner liebsten Spielzeuge haben wir schon mehrfach wieder repariert und wir tauschen immer wieder aus, so dass sie mir nicht zu langweilig werden. Bei der nächsten Wäsche gibt es ein paar neue, die frisch gewaschenen kommen in die Box und so weiter. Zumindest hat sie nun damit begonnen, mir keine neuen Spieltiere mehr zu kaufen, sondern welche aus aussortierten Sachen für mich zu nähen.

Dann sind da noch die Trainingssachen. Hier haben wir festgestellt, dass es sich eher lohnt, in Qualität zu investieren, da wir bei günstigen Sachen oft schon nur noch Überreste in der Hand hielten. Trotzdem versuchen wir bei Dingen zu bleiben, die wir auch umsetzen können und werden und nicht alles gleich zu kaufen, was uns interessiert. Gerade für den Anfang lässt sich ja oft mit Alternativen improvisieren.

Im Großen und Ganzen sind wir glaube ich auf einem guten Weg, dennoch ist da bestimmt noch Luft nach oben.

Wichtig ist, denke ich, dass man sich zumindest einmal mit dem Thema auseinander setzt.

Kisses, Buddy

 

 

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