Wer hat an der Uhr gedreht oder Advent, Advent, die Hütte brennt…

Jedes Jahr nehmen wir uns vor, die Vorweihnachtszeit besinnlich anzugehen, viel Zeit zusammen zu verbringen, die Wohnung zu dekorieren, Plätzchen zu backen und zu basteln – kurzum, Weihnachten so zu verbringen, wie es im Bilderbuch steht.

Jedes Jahr wieder prasseln dann die Termine auf sie ein, sie ist müde, und weil es dunkel ist, machen wir abends nicht mehr so viel. Ich aber frage mich, geht das denn nicht anders? Und wieso war das früher nicht so? Oder ist das nur gefühlt anders geworden? Für wen machen wir uns den ganzen Stress, wenn für das Genießen keine Zeit bleibt?

Im letzten Jahr war einer unserer Vorsätze, alles, was geht, effizienter zu gestalten und das genau aus dem Grund – damit mehr Zeit gemeinsam bleibt. Lässt sich das nicht auch auf die Weihnachtszeit übertragen?

Und wenn ja – was müssen wir anders machen?

Wenn es nach uns geht, wünschen wir uns ja gar nichts großartig anderes als sonst – ein paar Spaziergänge am Tag, ein bisschen Zeit für Kuscheln, Frühstück und Abendessen, vielleicht noch ein wenig Sport und Massagen. Die Geschenke für uns sind natürlich toll, aber brauchen tun wir sie doch nicht!

Die Wohnung dekorieren wir sonst ja auch – ein kleines bisschen hier, ein kleines bisschen da. Wie wäre es denn, wenn wir das genauso machen? Kein Zeitdruck, wir müssen ja schließlich nicht die beeindruckendste Dekoration der Stadt zaubern, sondern einfach so, wie es passt.

Unlogisch finde ich auch die Backerei – wenn wir für uns backen, ist das Ersatz für Leckerlies, die wir ja sowieso kriegen. Es gibt eine Sorte, die uns gut schmeckt und aus. Wenn sie backt, dauert das ganz lange. Sie sucht aus, bereitet vor, backt, wartet, bis es abgekühlt ist, bereitet vor, dekoriert… Und das Ganze nur dafür, dass es dann mit schlechtem Gewissen gegessen und Anfang des Jahres wieder abtrainiert wird – die Zeit könnte sie sich definitiv sparen und stattdessen einfach für uns backen…

Bei den Geschenken, die sie immer kaufen muss, ist es genauso. Bei den meisten weiß sie doch genau, was die sich wünschen – trotzdem wird gesucht und verglichen und überlegt anstatt einfach das zu nehmen, was derjenige braucht. Dazu noch ein paar Leckerlies und dann ist gut – wie bei uns.

In den nächsten Wochen möchten wir deswegen die Effizienz auch auf unser Weihnachten anwenden. Wir möchten uns Gedanken zur Nachhaltigkeit im Hundeleben und sinnlose Zeitfresser machen. Ob das funktioniert, seht ihr hier.

Ausserdem haben wir weihnachtliche Backrezepte, Geschenke für Hundefans, eine kleine Verlosung sowie weihnachtliche und nicht so weihnachtliche Gedanken für euch.

Wir wünschen euch einen besinnlichen Beginn der Adventszeit und lesen uns morgen wieder.

Bis dahin!

Kisses, Buddy

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