Look like Christmas oder DIY Weihnachtsschmuck für Hundefans

Ende November tat sich bei mir noch nichts mit der Weihnachtsstimmung. Gedanklich hing ich dem Urlaub hinterher, hatte den Herbst noch nicht genug genossen.

Um dem schleunigst entgegen zu setzen, hilft nur eins: Ein paar Deko-DIYs. Hier und Jetzt.

Sie sollten einfach umsetzbar sein, farblich zu und gleichzeitig in den Stil unserer Wohnung passen, möglichst aus nur vorhandenen Dingen entstehen oder günstig sein.

Was dabei heraus kam und wie ihr sie ebenfalls einfach selbst machen könnt, das zeigen wir euch heute hier.

Weihnachtsgirlande mit Hunden

Ihr braucht:

  1. stabiles Garn (wir hatten aus einem alten Weihnachstset noch tolles in schwarz-weiß, es geht aber auch Paketband oder Drachenschnur), Länge nach Wunsch. Meines ist circa 1,40 m lang.
  2. Filzrest in der gewünschten Farbe des Hundes
  3. Packpapier oder Reste von festem braunem Papier (ich habe die Rückseiten alter Notizbücher genutzt)
  4. Keksausstecher in Hunde- und Sternform (alternativ könnt ihr euch eine Schablone aus einer Hundesilhouette basteln und eine Sterndeko als Vorlage nehmen)
  5. Kleber (ich habe Holzleim genommen, da der durchsichtig trocknet, falls doch mal etwas daneben geht)
  6. Schere und Cutter
  7. Bleistift zum Vorzeichnen
  8. Maßband oder Lineal
  9. Stecknadeln
  10. Schneiderkreide, Tafelstift oder ähnliches zur Übertragung der Hundeschablone auf den Filz (optional)
  11. Washi-Tape oder Klebeband zum Fixieren der Girlande (und zum Aufhängen)

Ihr beginnt mit den Schablonen. Auf das feste Papier zeichnet ihr euch den Umriss des gewünschten Hundes sowie den Stern. Wenn ihr wie ich die Sterne aus dem gleichen Papier schneiden wollt, könnt ihr gleich zweimal die gewünschte Anzahl auf das Papier übertragen. Denkt daran, dass die Umrisse um das Garn geklebt werden, deshalb brauchen wir alles in jeweils doppelter Ausfertigung. Ich habe insgesamt sechs Sterne und acht Hundeumrisse ausgeschnitten.

Für die Sterne nehmt ihr aufgrund der geraden Linien am besten den Cutter, für die Schablone des Hundes habe ich die Schere genutzt, da dies für mich einfacher ging. Die kniffeligen Ecken habe ich mit der Nagelschere nachgearbeitet. Bei den Sternen schneidet ihr am besten von innen nach aussen, so vermeidet ihr die kleinen, überlappenden Einschnitte am Körper des Sterns.

Sobald die Schablone für den Hundekörper fertig ist, legt ihr den Filz in mehrere Lagen und heftet ihn mit Stecknadeln fest. Meiner war ziemlich dünn, so konnte ich vier Lagen und damit vier Hundekörper auf einmal schneiden. Die Hundeschablone heftet ihr ebenfalls mit einer Stecknadel auf den Filz.

Da ich schwarzen Filz verwendet habe und sonst keine andere Farbe sichbtbar war, habe ich die Umrisse des Hundes zur Sicherheit noch mit Tafelstift aufgezeichnet, bevor ich vorsichtig an der Schablone entlang ausgeschnitten habe.

Nun wird es Zeit, die Girlande zu kleben. In die Enden des Garns habe ich dafür jeweils einen Knoten gemacht und diese mit Washi-Tape am Tisch befestigt.

Dann legt ihr eure Umrisse so aus, wie die Girlande später aussehen soll. Ich habe dafür die Mitte ausgemessen und den ersten Stern dorthin gelegt. Probiert ruhig ein wenig mit den Abständen, bevor ihr mit dem Kleben beginnt. Wenn alles gut aussieht, gebt ihr auf den unteren Teil des Sterns einen kleinen Klecks Klebstoff und drückt dort das Garn an. Lasst es einen kleinen Moment trocknen, bevor ihr weiteren Kleber über die gesamte Form verteilt. Geht dabei nicht zu nah an den Rand, damit der Kleber beim zusammen drücken nicht aus den Seiten quillt. Bevor ihr den oberen Teil des Sterns fest andrückt, lasst den Kleber noch eimal für einige Sekunden trocknen. Anschließend streicht ihr den oberen Teil der Silhouette an der unteren fest und beschwert sie zum Beispiel mit eurer Tasse Weihnachtstee oder -kaffee, die ihr hoffentlich beim Basteln trinkt.

Nun könnt ihr bereits den zweiten Umriss an die Stelle legen, die euch dafür gut gefällt. Meine haben einen Abstand von circa acht Zentimetern. Hier verfahrt ihr genauso, Klecks Kleber drauf, antrocknen lassen, komplett bestreichen, auflegen, antrocknen lassen, andrücken, beschweren.

So macht ihr das solange, bis alle Umrisse an der Girlande befestigt sind.

Anschließend lasst ihr das Ganze noch eine Weile trocknen, bevor ihr eure Girlande mit Washi-Tape oder kleinen Nägeln dort befestigen könnt, wo sie euch am besten gefällt.

Und weil ich schon einmal in Fahrt war, ging es direkt weiter.

Leinwand „Joy“

Ihr braucht:

  1. Leinwand oder stabilen Karton im Maß eurer Wahl (meine hat 50 cm x 70 cm)
  2. Acrylfarbe weiss zum Grundieren
  3. Wasser in einem alten Glas
  4. einen großen Pinsel oder alten Spülschwamm
  5. Reste von festem Papier oder dünnem Karton
  6. Reste von Pack- und Geschenkpapier
  7. wasserfesten, schwarzen Stift
  8. Schere und Cutter
  9. Kleber

Zuerst grundiert ihr die Leinwand. Dafür mischt ihr die weiße Acrylfarbe mit etwas Wasser und pinselt die Leinwand komplett damit ein. Noch schneller als mit einem großen Pinsel geht es mit einem alten Spülschwamm, den ihr vorher etwas nass gemacht habt. Allerdings bleiben hier eure Hände wahrscheinlich nicht sauber und die Gefahr ist größer, zuviel Wasser zu nehmen.

Anschließend muss die Leinwand gut trocknen. Währenddessen baut ihr euch die Silhouette des gewünschten Hundes als Schablone. Ich habe den Umriss eines spielenden Hundes per Hand aufgezeichnet, ihr könnt euch natürlich auch online eine entsprechende Vorlage suchen und in der benötigten Grösse herunterladen.

Zusätzlich zeichnet oder druckt ihr euch die Buchstaben J und Y in 3-D-Ansicht. Sie sollen später aussehen, als seien sie vom Hundekind umgeworfen worden. Last but not least malt oder druckt ihr euch einen simplen Kreis als O.

Die ausgedruckten Vorlagen übertragt ihr nun auf die Pappe und schneidet daraus die Schablone. Da wir später den Rand des Hundes nachziehen, sollte dieser besonders sorgfältig geschnitten sein.

Die Buchstaben übertragt ihr auf das Packpapier, den Kreis auf den Geschenkpapierrest. Wenn ihr euch sicher seid, dass das klappt, könnt ihr euch hier natürlich auch den Zwischenschritt mit der Schablone sparen, ich habe mir zur Sicherheit eine gemacht.

Auf den Packpapierbuchstaben zeichnet ihr noch den 3-D-Effekt nach, einfache Striche genügen, ihr könnt aber auch Muster zur Verstärkung des Schatteneffekts nehmen. Bei mir sind es verschieden große Kreise.

Sobald die Leinwand komplett trocken ist, legt ihr euch die Hundeschablone und die Buchstaben so auf, dass es aussieht, als spiele der Kleine mit dem „O“, während „J“ und „Y“ von ihm durcheinander geworfen wurden.

Die Buchstaben klebt ihr auf der Leinwand fest. Ich habe hier wieder den Holzleim genommen, das ist jedoch sicherlich nicht die beste Wahl.

Den Hund drückt ihr auf der Leinwand an und zeichnet vorsichtig mit dem Edding die Kanten entlang. Passt dabei auf, dass ihr mit den Fingern nachrückt und stabilisiert, ohne die Schablone zu verschieben. Um eine gleichmäßige Linie zu erhalten, habe ich diese, ohne die Schablone abzusetzen, noch einmal nachgezogen.

Fertig ist das minimalistische Weihnachtsbild.

 Viel Spaß beim Nachbasteln und Dekorieren!

Wir wünschen euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit mit viel Zeit für eure Lieben. Verpasst morgen nicht das zweite Türchen des Dogblogger Adventskalenders bei Natürlich kindgerecht!

Lasst es euch gut gehen,

Kerstin mit Buddy und Amber

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.